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Artikel aus den Pinzgauer Nachrichten

09 / 2016

 

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08 / 2016

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21. 07. 2016

Bericht über unsere Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

17. 03. 2016

Erschienen auf meinbezirk.at

Ehrgeizige minderjährige Flüchtlinge schon gut in Saalfelden integriert

08. 03. 2016

Saalfelden, am 8. März 2016: Seit 4. Jänner diesen Jahres bewohnen 19 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge die neu geschaffene Wohngruppe des Vereins Einstieg in Saalfelden.  17 der  jungen Burschen kommen aus Afghanistan, zwei aus Syrien.

UMF Wohngruppe Saalfelden

Trotz traumatischer Fluchtgeschichten, die es erst mal zu verarbeiten gilt,  sind die jungen Burschen eifrig am Deutschlernen und spielen leidenschaftlich gerne Fußball. Einige sind begabte Tänzer oder haben andere erstaunliche künstlerische Fähigkeiten –  die Büros wurden bereits mit Bildern der „Malerfraktion“ verschönert.  Ein Bursche konnte umgehend im Gymnasium untergebracht werden – seine Deutsch- und Englischkenntnisse reichen aus, um mühelos dem Unterricht zu folgen. Drei Burschen sind unter 16 Jahre alt, somit schulpflichtig und besuchen daher die Neue Mittelschule Saalfelden Bahnhof. Landesrätin Martina Berthold zeigte sich bei ihrem Besuch von dem Eifer, mit dem Deutsch gelernt wird, sehr beeindruckt. Täglich drei Stunden wird in der Einrichtung gebüffelt. Neben den acht BetreuerInnen, die sich um die Jugendlichen kümmern und ihnen Deutschkenntnisse vermitteln, steht an drei Tagen ein zertifizierter DAF – Trainer  (Deutsch als Fremdsprache) zur Verfügung. Finanziert wird die Einrichtung vom Land Salzburg.

Lehre in Mangelberufen möglich

Jugendlicher mit LehrbuchFlüchtlinge zwischen 16 und 25 Jahren dürfen eine Lehre in Mangelberufen beginnen. Darunter fallen: Tourismus-, Hotel- und Gastronomiefachleute, Koch, Systemgastronom, Friseur, Tischler, Dachdecker, Elektrotechniker, der Lebensmittelhandel und Metall- und Zerspannungstechniker. Davon hat bereits  Ali Sahib Hosseini, ein junger Pakistani, der nach seiner hochdramatischen dreimonatigen Flucht zu Fuß zunächst in Traiskirchen gelandet ist und dann in die betreute Wohngruppe des Vereins Einstieg in St. Johann im Pongau übersiedelt wurde. Er zeigte sich bei der Mithilfe in der Küche dermaßen geschickt, dass nach Abklärung mit dem AMS seinem Berufswunsch Koch gemäß eine Lehrstelle im Berghof St. Johann Alpendorf gefunden wurde. Die White Card machte diese win-win Situation möglich: der Berghof erhielt einen äußerst engagierten und dringend benötigten Lehrling und Ali steht glücklich am Herd und rührt in den Töpfen. Lehrstellenangebote sind daher auch im Pinzgau erwünscht, sobald die Jugendlichen ausreichend Deutsch können.

Mitanond – gegenseitiges Kennenlernen beseitigt Vorurteile

Wer die Dankbarkeit der Jugendlichen über ihre freundliche Aufnahme in der Einrichtung und in Saalfelden erlebt hat, ist umso mehr bereit, zu helfen. Alle austauschwilligen Menschen sind daher herzlichst eingeladen, einfach mal beim Abendessen vorbeizuschauen oder beim Deutschunterricht am Abend mitzuhelfen. Mit dem Verein Mitanond – Verein zur Förderung von Spracherwerb und interkulturelle Begegnung in Saalfelden werden regelmäßig Treffen zum Austausch mit der lokalen Bevölkerung organisiert.

Einstieg – Perspektiven für Beruf & Leben!

Der Verein Einstieg fördert seit 1986 in aktuell über 15 Projekten benachteiligte junge Menschen in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung und bereitet sie so auf ein selbständiges Leben vor.  Einstieg sucht erfolgreich nach Lösungen, wenn alle anderen Systeme bereits ausgereizt sind. Junge Menschen werden mit einem „Werkzeugkoffer“ zur guten Lebensgestaltung ausgestattet.  Rund 80% schaffen den „Einstieg“ in ein selbständiges BerufsLeben.

Rund 71 MitarbeiterInnen in Ganz- und Teilzeitbeschäftigungen fördern an die 3.500 junge Menschen pro Jahr. Die MitarbeiterInnen haben unterschiedlichste Berufe wie SozialpädagogInnen, Personalentwickler, KurstrainerInnen etc. Der gemeinnützige Verein betreibt drei gemeinnützige GmbHs und wird von regionalen, nationalen und europäischen Fördergebern unterstützt.

Der Pflichtschulabschluss kann gelingen!

14. 09. 2015

Jugendliche, die zum Teil zum ersten Mal in ihrem Leben Wertschätzung erleben, schaffen innerhalb eines Jahres den Pflichtschulabschluss, obwohl manche von ihnen vom Regelschulsystem als „hoffnungslos“ aufgegeben wurden. Dieses Erfolgsrezept des Vereins Einstieg fand für heuer am 9. September 2015 mit der Zeugnisüberreichung an 60 AbsolventInnen seinen krönenden Abschluss in der Wirtschaftskammer Salzburg.

Gruppenfoto mit Jugendlichen, die den Pflichtschulabschluss erlangt haben

Foto: Verein Einstieg, honorarfrei zum Abdruck, Die AbsolventInnen des Pflichtschulabschlusses mit den Ehrengästen Landesrätin Martina Berthold, Sigi Steinlechner (ams), Dr. Hartwig Zauner (Geschäftsführer Verein Einstieg) und dem Gastgeber Mag. Rudolf Eidenhammer (Wirtschaftskammer Salzburg, Referatsleiter Schule und Wirtschaft)

Salzburg, am 10. September 2015: Über 1000 Jugendliche hat der Verein Einstieg in den letzten Jahren auf sehr effiziente Art und Weise zum Pflichtschulabschluss verholfen. In den sechs notwendigen Unterrichtsfächern wurden Jugendliche in Kleingruppen bis zu maximal sieben Personen unterrichtet. Durch individuelles Eingehen des Betreuerteams (bestehend aus PädagogInnen, SozialarbeiterInnen und PsychologInnen) konnten persönliche Stärken und Fähigkeiten entwickelt werden. Betriebsbesichtigungen und Berufspraktika unterstützten die TeilnehmerInnen dabei, ihre Berufsziele und –wünsche zu verwirklichen.

Es finden sich berührende Biografien unter den Jugendlichen, die soeben den Pflichtschulabschluss geschafft haben. Die 23jährige Bernadette zum Beispiel, die ihre nicht ganz einfache Schulzeit in einem sonderpädagogischen Zentrum verbracht hat. Sie absolvierte dann eine Teilqualifikation als Köchin, erkannte aber allmählich, wonach ihr Herz sich wirklich sehnt, nämlich nach der Arbeit mit Kindern. Für ihren Berufswunsch Kindergartenpädagogin benötigt sie einen Pflichtschulabschluss, den sie mittlerweile in der Tasche hat. Derzeit absolviert die mittlerweile selbstbewusste und erstaunlich redegewandte junge Frau ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Behinderteneinrichtung, bevor sie den nächsten Schritt in Richtung Kindergartenpädagogin unternehmen wird. Wer hätte jemals gedacht, dass die kleine schüchterne Bernadette, die mit Lernschwierigkeiten kämpfte, es so weit bringen wird? Die sozialpädagogischen Maßnahmen des Verein Einstiegs zusätzlich zu den Lernfächern waren bei dieser Entwicklung offensichtlich sehr hilfreich.

Dr. Hartwig Zauner, Geschäftsführer des Vereins Einstieg erklärte es so: „Dermaßen gestärkte Jugendliche schaffen etwas, woran schon niemand mehr glauben wollte. Unsere Devise ist: Geht nicht gibt’s nicht. Wir glauben an unsere Jugendlichen und geben ihnen so Hoffnung auf eine selbstbestimmte Zukunft. Der nächste Kurs beginnt im Pinzgau mit 15.9.2015, ermöglicht durch Mittel aus dem Ressort von Landesrätin Mag. Martina Berthold und dem ams. Ein weiterer Kurs startet über die Erwachsenenbildung in der Stadt Salzburg, leider ohne ausreichende bzw. aus unserer Sicht erforderliche sozialpädagogische und personenbezogene Begleitung, dafür stehen keine Mittel mehr zur Verfügung. Der Start erfolgt im Oktober.“

Der Gastgeber Mag. Rudolf Eidenhammer (Referatsleiter Schule und Wirtschaft der WKS), gratulierte den Jugendlichen dazu, eine solide Basis für die berufliche Zukunft geschaffen zu haben. „Je schneller der Wandel in der Arbeitswelt, umso wichtiger ist eine Bildungsbasis, die es ermöglicht, darauf aufzubauen.“

Landesrätin Martina Berthold stärkte den jungen Menschen den Rücken: „Ihr seid prominente junge Leute, die sich selber so ernst nehmen, eine wichtige Richtungsentscheidung für die Zukunft getroffen zu haben. Ihr habt Zeit und viel Mühe investiert habt, weiter so, lebenslanges Lernen ist in Salzburg und Österreich möglich, unter anderem, weil es Vereine wie Einstieg gibt und Partner wie das ams.“ AMS-Landesgeschäftsführer Sigi Steinlechner meinte, dass die Bund-Ländervereinbarung zur Förderung von Hauptschulabschlüssen auch in Zukunft ein wichtiger Mosaikstein zur Sicherung der Basisqualifikation von jungen Personen sei. Der Hauptschulabschluss als Voraussetzung für berufliche Qualifizierung soll auch im Fokus weiterer Aktivitäten der Regierungsinitiative „Ausbildung bis 18“ stehen. Gute Abstimmung zwischen Bildungs- und Sozialpolitik schaffe die Basis für die erfolgreiche Berufsausbildung von jungen Menschen mit sozialen Handicaps.  

dm Mitarbeiter spenden an Verein Einstieg - Engagement gegen Jugendarbeitslosigkeit

10. 03. 2015

Es ist mittlerweile zum Fixpunkt auf der Weihnachtsfeier in der dm Zentrale geworden: das Spendensammeln. Auch im vergangenen Dezember wurde fleißig gespendet, nun wird die Summe von 25.000 Euro an gemeinnützige Vereine verteilt. Ein Anteil geht an den Salzburger Verein Einstieg, der Jugendliche und junge Erwachsene bei der Berufsberatung, beim Berufseinstieg und bei der Erhaltung ihres Arbeitsplatzes unterstützt. Salzburg/Wals, 09. März 2015. Für die dm Mitarbeiter in der Salzburger Zentrale ist es eine eigene Tradition geworden: Seit Jahren werden bei der Weihnachtsfeier Spenden gesammelt, die an gemeinnützige Vereine verteilt werden. Der Verein Einstieg ist eine von fünf Organisationen, die diesmal bei der Spendenaktion berücksichtigt werden. Insgesamt 25.000 Euro kamen zusammen, davon gehen 5.750 Euro an den Verein Einstieg. „Wir sind laufend in Budgetverhandlungen und auf der Suche nach Sponsoren. Die Spende der dm Mitarbeiter war deshalb wie ein zweites Weihnachten für uns“, bedankt sich Geschäftsleiter Dr. Hartwig Zauner. „Wir haben schon recht konkrete Vorstellungen, wie wir sie einsetzen wollen. Vor allem kleinere Projekte, für die teils das Geld fehlt, sollen davon profitieren. Die Arbeit mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist uns ein besonderes Anliegen.“

Übergabe des Spendenschecks

(dm/Preschl): Barbara Freiszmuth (Einstieg), Julia Mühlbacher (dm), Hartwig Zauner (Einstieg), Dominik Sporrer (dm) und Marlena Balcer-Roth (Einstieg) bei der Übergabe des Spendenschecks.

Ein „Anwalt“ der Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Der Verein Einstieg bietet für Jugendliche und junge Erwachsene – besonders, wenn sie sozial benachteiligt sind – Unterstützung in Berufsfragen an. Im Projekt „Generationenlernen“ bringen sich berufserfahrene Erwachsene und Senioren als Ansprechpersonen für junge Menschen ein. Bürgerschaftliches Engagement, voneinander Lernen und Begegnung über Generationen und Kulturen hinweg werden dadurch gefördert. Das Angebot „Deutsch lernen“ richtet sich speziell an Jugendliche, deren Muttersprache nicht Deutsch ist und die ihre Sprachkompetenz verbessern möchten. Beim „Joker Join“ werden Jugendliche in kleinen Lerngruppen beim positiven Abschluss der Berufsschule, der BHS oder der AHS begleitet. Wer den Verein Einstieg finanziell unterstützen möchte, kann dies über das Spendenkonto (IBAN: AT38 2040 4000 4043 3823) tun.

dm übernimmt soziale Verantwortung

Die Förderung von Kindern und Jugendlichen ist für dm ein Herzensprojekt. Nicht zuletzt ist dm drogerie markt mit rund 800 Lehrlingen einer der größten Lehrlingsausbilder in 2 Österreich. „Junge Menschen sind unsere Zukunft und deshalb ist uns ihre Unterstützung ein besonderes Anliegen“, betont dm Geschäftsführer Dipl.-Betriebswirt Harald Bauer. Das Spendensammeln zur Weihnachtsfeier ist nur eine von vielen Aktivitäten, bei denen sich das Unternehmen und seine Mitarbeiter für einen guten Zweck einsetzen. So können sich dm Mitarbeiter am „mehr vom leben tag“, einem zusätzlichen, bezahlten Urlaubstag, für soziale oder ökologische Organisationen und Projekte freiwillig engagieren. Seit Beginn der Aktion im Jahr 2011 haben in Österreich bereits rund 2.300 „mehr vom leben tage“ stattgefunden.

Bilder (dm/Preschl): Barbara Freiszmuth (Einstieg), Julia Mühlbacher (dm), Hartwig Zauner (Einstieg), Dominik Sporrer (dm) und Marlena Balcer-Roth (Einstieg) bei der Übergabe des Spendenschecks.

Zum Originalartikel

41 "Jobstarter" erhielten Abschlusszeugnis

18. 09. 2014

Berthold bei Überreichung an Absolventen des Vorbereitungskurses: Bildung ermöglicht vieles
Salzburger Landeskorrespondenz, 18. September 2014

(LK) Landesrätin Mag. Martina Berthold und Arbeitsmarktservice-Landesstellenleiter Siegfried Steinlechner überreichten kürzlich 41 Absolventinnen und Absolventen des Vorbereitungskurses "Jobstart" im Verein Einstieg ihre externen Abschlusszeugnisse. "Als Landesrätin für Jugend, Erwachsenenbildung und Chancengleichheit gratuliere ich allen zu ihren bestandenen Prüfungen und dem gelungenen Einstieg in eine neue Lebensphase. Bildung ermöglicht vieles und Ihr könnt stolz auf Euer Ergebnis und Eure Stärken sein. Herzlichen Dank auch an die engagierten Begleiterinnen und Begleiter, die sich auf die Individualität der Jugendlichen einlassen, sie fördern und unterstützen", so Berthold bei der Überreichung im großen Plenarsaal der Salzburger Wirtschaftskammer.

Gruppenfoto mit 41 Jobstart-Absolventen

Landesrätin Mag. Martina Berthold und AMS-Landesstellenleiter Siegfried Steinlechner überreichten 41 Absolventinnen und Absolventen des Vorbereitungskurses "Jobstart" im Verein Einstieg ihre externen Abschlusszeugnisse

"Mut und Ausdauer sind gefragt, wenn es darum geht, sich neue Ziele zu stecken. Diese Stärken hat auch der heurige Absolvent Marco M. gezeigt, er wollte es noch einmal wissen – er hat mit 19 Jahren den Pflichtschulabschluss nachgemacht und jetzt eine Lehre als Zerspanungstechniker begonnen", so Steinlechner. Der Verein Einstieg führt diese Kurse seit 28 Jahren erfolgreich in Kooperation mit der Neuen Mittelschule Nonntal durch. s202-70a