
Die Konzeptpräsentation vor der Arbeitsgruppe für Soziale Eingliederung war ein voller Erfolg
Am 17.03.2026 ging es bei der Konzeptpräsentation von zeit*raum*schaffen um mehr als Projektzahlen oder Formate. Das Projektteam und die Selbstvertretung präsentierten die bisherige Arbeit und was für die Zukunft an Maßnahmen geplant ist. Ganz wichtig: Die Zustimmung der Arbeitsgruppe ist Voraussetzung für die Umsetzung des Projektes bis Dezember 2027.
Auch im präsentierten Umsetzungskonzept geht es um die eine zentrale Frage, die uns alle betrifft – und die im Projekt im Mittelpunkt steht:
„Wie will ich leben, arbeiten und lieben?“
Diese Leitfrage zieht sich durch das gesamte Projekt und macht deutlich, worum es wirklich geht: um Orientierung, Selbstbestimmung und die Möglichkeit, alle Bereiche des eigenen Lebens aktiv mitzugestalten.
zeit*raum*schaffen richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren in prekären Lebenslagen, die oft mehrere Diskriminierungs‑ und Belastungserfahrungen gleichzeitig machen. Intersektionalität ist dabei kein Schlagwort, sondern gelebte Realität: Ob queere junge Menschen, trans* und nicht‑binäre Personen, junge Frauen mit instabilen Erwerbsbiografien, Alleinerziehende, Menschen mit Armutserfahrung, gesundheitlichen oder psychischen Belastungen – viele Herausforderungen überschneiden sich.
Genau deshalb setzt das Projekt auf sichere, konsumfreie Räume, echte Beteiligung und Angebote, die nicht für, sondern mit den Zielgruppen entwickelt werden. Partizipation begann schon in der Konzeptionsphase und wird über die gesamte Projektphase als tragende Säule integriert. Die Selbstvertretung, monatliche Treffen, offene Formate und kreative Zugänge schaffen Vertrauen, Zugehörigkeit und geben Mut.
Besonders spürbar war bei der Präsentation die Offenheit des Projekts – Fragen zu Weiterentwicklung, Digitalisierung, Zugänglichkeit und Anonymität der Räume wurden ehrlich diskutiert. Gleichzeitig gab es viel ermutigendes Feedback: für die klare Haltung, die professionelle Umsetzung und den Mut, sensible Themen wie Identität, Beziehung, Diskriminierung und psychische Gesundheit sichtbar zu machen.
Das starke Signal zum Abschluss:
Das Projekt wird einvernehmlich zur weiteren Finanzierung unterstützt.
Ein wichtiger Schritt für ein Projekt, das zeigt, wie soziale Innovation, Intersektionalität und echte Teilhabe zusammenwirken können – und dass Veränderung dort beginnt, wo Menschen ernst genommen werden.


